Berufliche Bildung in Deutschland

Das System der beruflichen Bildung gilt als Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Die amerikanische Politik interessiert sich sehr für diese Art der Praxisausbildung, da in den Vereinigten Staaten nichts Vergleichbares existiert. Das spüren nicht nur die Niederlassungen deutscher Unternehmen in den USA, sondern auch die amerikanischen Unternehmen selbst, wenn sie auf dem Arbeitsmarkt nach qualifiziertem, praxisnah ausgebildetem Personal suchen.

Informationen über das System der beruflichen Bildung bietet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag:
www.dihk.de/themenfelder/aus-und-weiterbildung/news

Weitere Informationen sind auf folgenden Websites erhältlich:
www.bmbf.de

www.bibb.de

„Skills Initiative" der Deutschen Botschaft

Vorteile des dualen Systems

Für Unternehmen:

  • bedarfsgerechte Berufe für jeden Bereich
  • wertschöpfende Leistungen der Auszubildende
  • Sicherung des Fachkräftebedarfs

Für Auszubildende:

  • Sicherung der Beschäftigung durch praxisnahe Ausbildung
  • Erlangen fachlicher und sozialer Kompetenzen im Betrieb
  • Motivation durch Lernen und Geldverdienen

Für den Staat:

  • Entlastung der öffentlichen Haushalte
  • niedrige Jugendarbeitslosigkeit, derzeit unter 10 Prozent

Statistik

  • Rund 50 Prozent der Schulabgänger eines Jahrgangs absolvieren eine duale Ausbildung
  • ca. 1,6 Mio. Auszubildende insgesamt; 559.000 neue Ausbildungsverträge im Jahr 2010
  • ca. 469.000 Unternehmen bieten Ausbildungsplätze an
  • ca. 336.000 Ausbilder und 161.000 Prüfer allein im IHK-Bereich
  • ca. 118.000 Berufsschullehrer an 9.000 Berufsschulen
  • monatliche Ausbildungsvergütungen zwischen € 270 (Friseur) und € 830 (Kaufmann für Versicherung und Finanzen)
  • Deutsche Wirtschaft gibt jährlich ca. € 30 Milliarden brutto für die duale Ausbildung aus
  • Bundesländer geben jährlich ca. € 3 Milliarden für die Berufsschulen aus