RGIT veranstaltet Event zum Datenschutzfall vor dem Obersten Gerichtshof der USA

28.02.2018

Anfang dieses Jahres reichten die Prinzipale des RGIT, BDI und DIHK, beim Obersten Gerichtshof der USA einen Unterstützungsbrief für den Fall United States vs. Microsoft ein. Die Richter werden entscheiden, wie Unternehmen reagieren sollen, wenn US-amerikanische Ermittlungsbehörden den Inhalt von im Ausland gespeicherten Daten anfordern. Um die enormen Auswirkungen des Falles auf grenzüberschreitende Datentransfers und Datenlokalisierung aufzuzeigen, veranstaltete RGIT am 26. Februar 2018 eine Panel-Diskussion in seinem Büro.

Daniel Andrich, der Präsident und Geschäftsführer von RGIT, hielt die einleitende Begrüßungsrede, in welcher er vor den möglichen Folgen der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs für deutsche oder andere multinationale Unternehmen warnte. Alexander Berengaut, ein Partner bei Covington, stellte die Fakten des Falles vor und skizzierte die wichtigsten rechtlichen Probleme. Es folgte eine lebhafte Panel-Diskussion mit Andrew Pincus, einem Partner von Mayer Brown; Chris Calabrese, dem Vizepräsidenten für Politik am Center for Democracy and Technology (CDT); Saad Gul, einem Partner bei Poyner Spruill; und Josh Kallmer, dem Senior Vizepräsidenten für globale Politik beim Information Technology Industry Council (ITI).