RGIT Analyse German Business Matters 2011 zeigt: Top-Standorte für deutsche Investitionen in den USA: Kalifornien, New York und Pennsylvania

23.06.2011

Die neue Analyse „German Business Matters - A State by State Analysis“ (2008/2010) des Delegierten der Deutschen Wirtschaft (Representative of German Industry and Trade, RGIT) hat ergeben, dass Tochtergesellschaften von deutschen Unternehmen in den USA nach wie vor eine maßgebliche Rolle in der US-Wirtschaft spielen. Deutsche Unternehmen beschäftigten insgesamt 614.000 US-Amerikaner. Dies entspricht 11% aller 5,6 Millionen durch ausländische Unternehmen geschaffene Arbeitsplätze in den USA. Kalifornien beschäftigt 61.000 Mitarbeiter in deutschen Tochterunternehmen, New York 42.000 und Pennsylvania 38.000.

„Die USA sind nach wie vor ein attraktiver Standort für Investitionen deutscher Unternehmen“, so Dr. Thomas Zielke, Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Washington, D.C. „Investitionen sind keine Einbahnstraße, sie stärken den internationalen Handel und führen zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen auf beiden Seiten des Atlantiks. Wir begrüßen deshalb das Bekenntnis des Weißen Hauses zu einer offenen Investitions- und Innovationskultur der USA vom 20. Juni 2011.“

Im Jahr 2010 betrug das Gesamtvolumen der Exporte nach Deutschland 48,2 Milliarden US-Dollar. Exporte kommen aus dem Transportwesen, (10,7 Mrd. US$), der Chemieindustrie (9,9 Mrd. US$), und aus der Computer- und Elektroindustrie (7,5 Mrd. US$). Die drei Bundesstaaten mit den meisten Exporten nach Deutschland sind South Carolina mit 14%, gefolgt von Alabama mit 12% und Connecticut mit 8%. Alle drei Bundesstaaten exportieren hauptsächlich Transportgüter. Deutsche Unternehmen haben 2010 Waren im Wert von 83 Mrd. US$ in die USA exportiert.

Die komplette Erhebung nach Einzelstaaten kann auf unserer Webseite abgerufen werden: www.rgit-usa.com/de/german-business-matters/

Quellen: Content First, U.S. Bureau of Economic Analysis (BEA)