Präsidenten von BDI und DIHK in Washington

08.04.2014

Vom 31. März bis 2. April haben Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), und Dr. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), zum ersten Mal gemeinsam die amerikanische Hauptstadt besucht. Die Gespräche mit Kongressabgeordneten, Wirtschaftsverbänden und Vertretern der US-Regierung in Washington haben die beiden Präsidenten dazu genutzt, die Bedeutung der transatlantischen Beziehungen für die deutsche Wirtschaft zum Ausdruck zu bringen.

Schwerpunktthema des Besuchs war die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP), die nicht nur großes ökonomisches Potenzial besitzt, sondern auch Maßstäbe für die weltweite Entwicklung von Standards und Regeln setzen kann. Beide Präsidenten warben dafür, noch stärker die Vorteile eines Handelsabkommens zu kommunizieren. Man müsse die Bedenken auf beiden Seiten des Atlantiks ernst nehmen, allerdings seien viele falsche Informationen im Umlauf, die es zu korrigieren gilt.

Ulrich Grillo und Dr. Eric Schweitzer haben zudem auf einer von RGIT veranstalteten Konferenz zu Handels- und Energiethemen im US-Kapitol gesprochen. Die Präsidenten von BDI und DIHK betonten hierbei die Vorteile eines Handelsabkommens insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen.  Beide warfen zusätzlich einen Blick auf die aktuelle Situation in der Ukraine und der daraus resultierenden Bedeutung und Verantwortung der transatlantischen Partnerschaft.

Eine Bildergalerie zur Konferenz finden Sie hier.