Podiumsdiskussion zur Rolle der Automobilindustrie im internationalen Handel bei RGIT: Global Value Chains, Local Economic Values: The Automobile Industry’s Role in Trade and Investment

27.03.2019

Der Delegierte der Deutschen Wirtschaft veranstaltete am 26. März gemeinsam mit dem American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) eine Podiumsdiskussion zur Rolle der Automobilindustrie im internationalen Handel, mit Vertretern der deutschen und japanischen Automobilindustrie sowie Handels- und Wirtschaftsexperten. Die Diskutanten unterstrichen den Beitrag der globalen Automobilindustrie zur US-Wirtschaft und den positiven Effekt des Freihandels in diesem Zusammenhang.

Daniel Andrich, Delegierter der Deutschen Wirtschaft, betonte in seiner Einführung die Bedeutung Deutscher Unternehmen in den USA. Insgesamt tragen USA-weit ca. 5300 deutsche Tochterunternehmen wesentlich zur Stärke der US-Wirtschaft bei. Sie sichern bis zu 700 000 Arbeitsplätze, fördern Innovationen durch Forschung und erweitern die Kompetenzen der hiesigen Arbeitskräfte.

Bernhard Mattes, Präsident des Verbands der Deutschen Automobilindustrie (VDA), zeigte die spezifischen Leistungen der deutschen Automobilindustrie auf. 118 000 US-Amerikaner arbeiten an 300 Standorten der deutschen Automobilindustrie in den USA. Die deutsche Automobilindustrie hat gegenwärtig 30 Milliarden USD im US-amerikanischen Markt investiert und plant weitere 5 Milliarden USD an Investitionen für die kommenden Jahre. Mattes hob hervor, dass die USA nicht nur eine wichtige Produktionsstätte, sondern auch ein essentieller Exportumschlagplatz sind. Tatsächlich werden 60 % der in den USA hergestellten deutschen Autos exportiert.

Weiterführende Informationen zur Position von BDI und DIHK zum Thema „Section 232“ können im gemeinsamen Kommentar an das US-Wirtschaftsministerium hier nachgelesen werden.