Merkel wirbt für Umsetzung eines Freihandelsabkommens Ende 2015

02.05.2014

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am 2. Mai bei einer Rede in der US Chamber of Commerce in Washigton, D.C. für ein ehrgeiziges und umfassendes Abkommen über eine transatlantische Freihandelszone bis Ende 2015 geworben. Neben der Beseitigung von Zollschranken sollen auch nicht-tarifäre Handelshemmnisse so weit wie möglich abgebaut werden. Bislang entstehen für Unternehmen hohe Kosten durch Doppelregulierungen, ohne dass ein Mehrwert für die Sicherheit  erkennbar ist. So müssen zum Beispiel deutsche Maschinenbauunternehmen Produkte eigens für den amerikanischen Markt herstellen, was eine Verschwendung von Ressourcen bedeutet. Dies kommt insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen zu Gute, die mit zahlreichen nicht notwendigen Regulierungen zu kämpfen haben, um ihre Produkte international verkaufen zu können.

Die Kanzlerin betonte, dass ein Abkommen nicht zum Abbau von Verbraucher- und Umweltschutzstandards führen darf. Ziel muss es sein, voneinander zu lernen und global Maßstäbe für Nachhaltigkeit und Verbraucherschutz zu setzen.