Duale Ausbildung in den USA

20.11.2015

Der Erfolg und die Zukunft von Ausbildungsprogrammen nach dem deutschen Vorbild in den USA waren das Thema auf einer Veranstaltung des Delegierten der deutschen Wirtschaft (RGIT) und der deutsch-amerikanischen Auslandshandelskammern (AHK). Vorgestellt wurden die regionalen Initiativen, die mit Hilfe der AHKs in den vergangenen Jahren etabliert wurden, um die Fachkräfteprobleme der Unternehmen zu lösen. Die Teilnehmer der Konferenz betonten die Notwendigkeit einer Verbesserung des Ansehens der beruflichen Bildung als Karriereweg in den USA und forderten mehr Unterstützung insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen bei der Einrichtung von Ausbildungsprogrammen.

Virginia Foxx (R-NC), Vorsitzende des Unterausschusses im Repräsentantenhaus für Hochschulbildung und der Ausbildung von Fachkräften, setzte sich in ihrer Rede für eine Ausweitung der Berufsbildung ein und sprach über den von ihr eingebrachten Workforce Innovation and Opportunity Act, um dem Fachkräftemangel in den USA entgegenzuwirken. In der darauf folgenden Podiumsdiskussion hob der stellvertretende US-Arbeitsminister Christopher P. Lu das starke Interesse der Vereinigten Staaten an unternehmensnahen Bildungsangeboten hervor und diskutierte mit Unternehmens- und Regierungsvertretern über die Weiterentwicklung von Ausbildungsprogrammen.