DIHK-Konjunkturumfrage: Wachstumsprognose gesenkt, Geschäftserwartungen leicht verbessert

11.06.2013

Der deutsche Wirtschaftsaufschwung ist aufgeschoben. Zu diesem Ergebnis kommt die neueste DIHK-Konjunkturumfrage zur wirtschaftlichen Situation und der Erwartungshaltung im Mai 2013. Die Wachstumsprognose wurde von 0,7 auf 0,3 abgesenkt. Vor allem im Bau- und Transportsektor, aber auch für verbraucherorientierte Servicedienstleister hat sich die Situation deutlich verschlechtert. Der ungewöhnlich schwere und lange Winter wird neben der sich nur langsam erholenden wirtschaftlichen Stabilisierung in Europa als ein Faktor genannt, der die Geschäfte beeinträchtigt hat. Glücklicherweise sind die Zeichen für eine erneute wirtschaftliche Aufhellung im Laufe des Jahres aufgrund der verbesserten Erwartungen in allen Branchen gesetzt.

Noch ist Ungewissheit über die ausländische Nachfrage spürbar und die Unternehmen agieren vorsichtig im Hinblick auf neue Investitionspläne. Die insgesamt verbesserten Erwartungen zeigen sich folglich noch nicht in Investitionsvorhaben. Dies ist hauptsachlich auf die Unsicherheiten vor dem Hintergrund  der Eurokrise und die Diskussion um Steuererhöhungen zurückzuführen.

Die DIHK-Konjunkturumfrage zeigt zudem auch, dass die Beschäftigungsabsichten von Unternehmen gleichgeblieben sind und sogar einen Anstieg andeuten, der die Erwerbstätigkeit schneller als die Wirtschaft zulegen lässt. Die Umfrage finden Sie hier.