Die Zukunft von E-mobility in den USA und Europa

30.03.2011

von rechts: David Campbell (RGIT); Michael Kagan (Constellation Energy) Claus Fest (RWE); Luis Giron (Siemens); Daniel Ciarcia (GE) (© deutsche Botschaft)

Im Rahmen der Initiative „Transatlantic Climate Bridge“ veranstaltete der Delegierte der deutschen Wirtschaft in Washington gemeinsam mit der deutschen Botschaft eine Diskussionsrunde mit europäischen und amerikanischen Vertretern der Autoindustrie sowie Infrastruktur- und Energieversorgungsunternehmen. Die Veranstaltung wurde von David Campbell (RGIT)  und Jim Motavalli (u.a. New York Times) moderiert.

Die beteiligten Autohersteller GM und BMW sehen die Entwicklung von Elektrofahrzeugen generell positiv. Nach Schätzungen von Brian Ramp (BMW) werden bis zum Jahre 2050 Elektroautos weitestgehend auf dem Markt etabliert sein. Bereits in den USA wechselte man im Militär als auch im öffentlichen Nahverkehr auf elektronische Fahrzeuge. Eine schnelle Umstellung auf Elektroautos bei Normalverbrauchern sei jedoch aufgrund mangelnder flächendeckender Energieversorgung sowie erforderlicher Infrastruktur noch nicht realisierbar, so Brian Wynne von Electric Drive Transportation Association. Hierfür sei vor allem die Integration von Ladestationen nach international einheitlichen Standards in das Infrastruktursystem notwendig. Die Vertreter von Siemens stellten ein Projekt im Rahmen der europäischen Initiative „Smart Grids“  vor, mit dem der effiziente Einsatz von erneuerbaren Energien und einer intelligenten Stromversorgung gewährleistet sein soll. Gleichzeitig betont Claus Fest von RWE, dass die Zusammenarbeit von Industrie, Regierungen und Nicht-Regierungsorganisationen für die Förderung solcher Programme sowie bei der Konzeption und Umsetzung geeigneter Infrastrukturen essentiell seien. (ks)

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auch unter:

http://www.germany.info/Vertretung/usa/en/__pr/TCB/2011/03/30__emob__PM.html