Deutsche Unternehmen setzen große Hoffnungen in den wiedergewählten Präsidenten Barack Obama

07.11.2012

Washington, DC, 7. November 2012 – Der Delegierte der Deutschen Wirtschaft und die Deutsch-Amerikanischen Handelskammern gratulieren dem Präsidenten zu seinem Wahlsieg und sehen den künftigen Deutsch-Amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen mit Zuversicht entgegen.

Wir erhoffen uns von Barack Obama, dass er weiter an Lösungen arbeitet, um der Wirtschaftskrise, der hohen Arbeitslosigkeit und der steigenden Haushaltsverschuldung nachhaltig zu begegnen – und dadurch wieder Vertrauen in das amerikanische Wirtschaftsklima schafft. Die deutsch-amerikanische Wirtschaft wünscht sich eine Stärkung der wirtschaftsfreundlichen, diskriminierungsfreien Atmosphäre für amerikanische und ausländische, insbesondere deutsche, Investoren und Handelspartner. Wir erwarten vom Präsidenten, dass er bestehende Handelsschranken abbaut, die transatlantische Wirtschaftsintegration verbessert und belastende Import- und Exportregulierungen entschärft. Wir hoffen, dass die neue Administration ihre Anstrengungen im Rahmen der EU-U.S. High Level Working Group on Jobs and Growth fortführt und Verhandlungen für ein transatlantisches Handelsabkommen mit der EU aufnimmt.

Um künftige Investitionen zu erleichtern fordern die deutschen Unternehmen in den USA die Einführung eines Systems der beruflichen Bildung, das sich an den Bedürfnissen der Unternehmen orientiert, eine weniger restriktive Einwanderungs- und Visapolitik sowie die Beibehaltung der aktuellen Vorschriften zum geistigen Eigentum.  

Darüber hinaus freut sich die deutsch-amerikanische Wirtschaft auf eine bessere Zusammenarbeit zwischen der Administration und dem Kongress wie auch im Kongress selbst, um zeitnahe Entscheidungen zu wichtigen politischen Maßnahmen herbeizuführen. Die deutschen Unternehmen und ihre Vertreter haben immer eng und konstruktiv mit jeder von der amerikanischen Bevölkerung gewählten Administration zusammengearbeitet. Wir möchten diese vertrauensvolle Kooperation fortführen und vertiefen.

Die 3.500 deutschen Niederlassungen in den USA mit ihren fast 600.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern freuen sich  darauf, an der wirtschaftlichen Erholung Amerikas weiter mitzuwirken.