Deutsche Messe AG eröffnet Büro in Washington D.C.

19.09.2013

v.l.n.r.: Dr. Stefan Mair, Mitglied der Hauptgeschäftsführung BDI, Dr. Volker Treier, stellvertretender Hauptgeschäftsführer DIHK, Marco Siebert, Director of International Relations bei der Deutschen Messe AG, Dr. Thomas Zielke, Delegierter der Deutschen Wirtschaft, und Marc Siemering, Geschäftsbereichleiter der HANNOVER MESSE bei der Deutschen Messe AG

Hannover/Washington D.C. Die Deutsche Messe AG und ihre US-Tochter Hannover Fairs USA (HFUSA) eröffnen zum 1. Oktober eine Repräsentanz in Washington D.C. Ziel ist es, das Netzwerk und die Bekanntheit der HANNOVER MESSE als weltweit wichtigste Industriemesse in den USA auszubauen. Leiter des neuen Hauptstadtbüros wird Marco Siebert, Director of International Relations bei der Deutschen Messe AG. Der 41-Jährige war bereits zuvor von Hannover aus für die Zusammenarbeit mit Partnern aus den USA zuständig.

„Als größte Volkswirtschaft der Welt spielen die Vereinigten Staaten nicht nur für die deutsche, sondern für die gesamte Weltindustrie eine zentrale Rolle“, sagt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG. „Mit dem Büro in Washington D.C. sind wird noch näher am US-amerikanischen Markt und können intensiver für eine Messeteilnahme der US-Unternehmen und -Verbände werben.“ Dabei setzt die Deutsche Messe AG auf die Unterstützung durch strategische Partner wie das US-Department of Commerce (Handelsministerium), den US Commercial Service sowie verschiedene Kammern und Verbände auf Bundes- und bundesstaatlicher Ebene.

Ein weiterer Grund für die Büroeröffnung sind die Pläne der USA und der EU, bis zum Jahr 2015 ein Freihandelsabkommen zwischen beiden Wirtschaftsräumen auf den Weg zu bringen. „Wir unterstützen ein derartiges Abkommen ausdrücklich, da es in vollem Einklang mit den Bestrebungen der Deutschen Messe steht, Unternehmen zur Erschließung neuer Märkte zu ermutigen“, erklärt Köckler.

Ein transatlantisches Freihandelsabkommen würde Unternehmen beider Seiten den Eintritt in den jeweils anderen Markt erleichtern. Die EU-Kommission rechnet damit, dass durch ein derartiges Abkommen die Wirtschaftsleistung in Europa um 0,5 und in den USA um 0,4 Prozent steigen könnte. Nach einer im Februar veröffentlichten, vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen ifo-Studie würde ein tiefgreifendes Handelsabkommen zwischen der EU und den USA zu einem Anstieg der deutschen Exporte in die USA, vor allem durch mittelständische Unternehmen, führen.

Auch der Repräsentant des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unterstützt die US-Aktivitäten der Deutschen Messe. „Die HANNOVER MESSE ist ein weltweit einzigartiger Impulsgeber für Investitionen in der Industrie“, sagt Dr. Thomas Zielke, Delegierter der Deutschen Wirtschaft. „Durch ihr Engagement in den USA leistet die Deutsche Messe AG aktive Unterstützung bei der Steigerung der Exporte zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten.“

Über die HANNOVER MESSE

Die weltweit wichtigste Industriemesse wird vom 7. bis 11. April 2014 in Hannover ausgerichtet. Die zentralen Themen der HANNOVER MESSE 2014 sind Industrieautomation und IT, Energie- und Umwelttechnologien, Industrielle Zulieferung, Produktionstechnologien und Dienstleistungen sowie Forschung und Entwicklung. Die Niederlande sind das Partnerland der HANNOVER MESSE 2014.

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