Deutsche Investitionen schaffen 672.000 Arbeitsplätze in den USA

14.03.2017

Der Represenative of German Industry and Trade (RGIT) hat im Rahmen einer mit der Deutschen Botschaft in Washington gemeinsam organisierten Veranstaltung seine Publikation German Business Matters – A State-by-State Analysis of Imports, Exports, and Jobs vorgestellt. Daniel Andrich, Leiter des BDI/DIHK-Büros in Washington, verdeutlichte anhand von Investitionen, Arbeitsplätzen und bilateralem Handel die engen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA. In seinem Grußwort zur Veranstaltung betonte Dale Tasharski, Deputy Assistant Secretary for Europe im US-Wirtschaftsministerium, dass die USA bereitstünden, diese Beziehungen weiter zu vertiefen. Das hieran anschließende hochrangig besetzte Panel zeigte sich einig, dass offene Märkte für den Wohlstand eines Landes ausschlaggebend seien. Die Panelisten waren Judy Marks (CEO Siemens USA), Dr. Markus Kerber (Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie, BDI), Boris Ruge (Gesandter der Deutschen Botschaft in Washington) und Bryan Riley (Senior Trade Policy Analyst bei der Heritage Foundation).

4.700 Unternehmen profitieren in den USA von deutschen Kapitalbeteiligungen. Mit seinen Direktinvestitionen im Gesamtwert von rund 255 Mrd. US$ rangiert Deutschland unter den zehn wichtigsten Investoren in den USA. Deutsche Tochterunternehmen schaffen über 672.000 Arbeitsplätze in den USA und spielen somit für Arbeitnehmer und deren Familien eine bedeutende Rolle. Die in Kooperation mit den deutsch-amerikanischen Auslandshandelskammern (AHK USA) erstellte German Business Matters-Broschüre zeigt unter anderem die durch deutsche Tochterunternehmen pro Bundesstaat geschaffenen Arbeitsplätze auf. Kalifornien und Texas sind mit 69.600 bzw. 43.000 Arbeitsplätzen Spitzenreiter. Ferner verschafft die Publikation einen detaillierten Überblick, wie die Handelsbeziehungen pro Bundesstaat mit Deutschland aussehen. Staaten, die das größte Handelsvolumen mit Deutschland haben, profitieren auch von den meisten „German-created“ Jobs. (cs)