Der Delegierte der Deutschen Wirtschaft zum transatlantischen Handelsabkommen

13.02.2013

Zur Ankündigung von US-Präsident Obama, EU-Kommissionspräsident Barroso und dem Präsidenten des Europäischen Rats, Van Rompuy, Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU aufzunehmen, erklärt der Delegierte der Deutschen Wirtschaft, Dr. Thomas Zielke:

„Die deutsche Wirtschaft auf beiden Seiten des Atlantiks begrüßt den Startschuss für die Verhandlungen zu einem transatlantischen Wirtschafts- und Handelsabkommen. Wir sehen in einer Freihandelsinitiative wichtige Impulse für die deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen. Durch ein Abkommen zwischen der EU und den USA könnten allein die deutschen Exporte um einen Viertel Prozentpunkt wachsen.

Auch die Ankündigung Präsident Obamas, die Rahmenbedingungen für Investitionen und industrielle Wertschöpfung insgesamt zu verbessern, ist ein ermutigendes Zeichen. Er lädt damit zu Investitionen in Amerika ein und bekennt sich zur Reindustrialisierung.

Entscheidend für einen anhaltenden Optimismus der deutschen Wirtschaft wird aber sein, ob die USA nach dem nur kurzfristigen Kompromiss unter dem Eindruck der drohenden Fiskalklippe eine langfristige und nachhaltige Lösung für die staatlichen Haushaltsprobleme finden.“