BDI: Deutsche Industrie fordert Abbau aller Handelsschranken zwischen USA und Deutschland

01.12.2011

BDI U.S. Business Roundtable: Hans-Peter Keitel, Angela Merkel, Andrew Liveris

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) fordert einen neuen Anlauf in der transatlantischen Partnerschaft.

Ziel einer solchen Partnerschaft ist die Abschaffung sämtlicher Handelshemmnisse zwischen Deutschland und den USA. Dazu gehören Zölle und sogenannte nicht-tarifäre Handelshemmnisse wie Normen oder Standards.

Deutsche und US-amerikanische Wirtschaftsführer fordern die Vertiefung der regulatorischen Zusammenarbeit zwischen den beiden Volkswirtschaften und verstärkte Investitionen. Das gaben der BDI und sein amerikanischer Partnerverband U.S. Business Roundtable am Mittwoch in Berlin nach ihrem gemeinsamen BDI-U.S. Business Roundtable in einer Gemeinsamen Erklärung bekannt.

„Die Abschaffung aller Handelsbarrieren im transatlantischen Markt bringt bis zu 3,5 Prozent mehr Wachstum in den USA und in Europa“, sagte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel. "Es ist Zeit für eine stärkere transatlantische Führung im internationalen Handel sowie bei Investitionen und Regulierungen. Stärkere Zusammenarbeit in diesen Bereichen ist entscheidend für Wachstum in den USA und der EU", sagte Andrew Liveris vom Business Roundtable.

Zum BDI-U.S. Business Roundtable trafen sich auf Einladung des BDI und seines amerikanischen Partnerverbandes, U.S. Business Roundtable, Vorstandsvorsitzende führender deutscher und amerikanischer Unternehmen. Geleitet wurden die Gespräche von BDI-Präsident Hans-Peter Keitel und Andrew Liveris, Präsident und Vorstandsvorsitzender der Dow Chemical Company.

Die Gemeinsame Erklärung („Joint Declaration“) finden Sie hier.